Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 25th, 2008
Dankbar für das
was Angst macht?
Dankbar sein für das,
was bedrohlich ist?
Dankbar sein für das,
was Geduld verlangt?
Dankbar sein
für die Augen,
um Leid sehen zu können,
für die Ohren,
um Klagen hören zu können,
für den Mund,
um Ungerechtigkeit anzuprangern,
für die Hände,
um Schwachen zu helfen.
Dankbar sein
für die Fähigkeit, Leid zu empfinden.
Denn wie fühlten wir sonst Glück?
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Aug 22nd, 2008
Jeder Tag gibt Grund genug
zu neuem Dank.
Wir haben uns angewöhnt,
nur noch über das Außergewöhnliche
zu staunen.
Für das Alltägliche,
für das Selbstverständliche,
für das Einfache
haben wir den Blick verloren.
Es ist eine Frage der Perspektive.
Geben wir dem Dank
mehr Raum im Leben,
dann werden wir sehen,
wie die Klage verstummt,
wie die Zuversicht wächst
und wie sich die Freude ausbreitet.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Aug 2nd, 2008
Vergesslichkeit ist keine Frage des Alters.
Frauen sind Männern darin gleich.
Solange es mir gut geht,
habe ich keinen Grund zur Klage.
Wenn es mir aber schlecht geht,
vergesse ich das Gute,
dass ich erlebt habe.
Manchmal muss ich daran erinnert werden,
dass es mir gut geht
und ich jeden Morgen von Herzen
dankbar sein darf für mein Leben.
Udo Hahn
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