Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Dez 4th, 2008
Wer satt und zufrieden ist,
keine Neugier mehr verspürt,
hat das Gespür verloren, wofür es sich zu warten lohnt.
Wer die Ahnung in sich trägt,
dass noch etwas Großes kommt,
wird Ausschau halten
nach dem kleinen
und dem großen Glück.
Wer glaubt, dass alles neu werden kann,
trotz seiner Bedenken,
trotz seiner Sorgen,
trotz seiner Angst,
sucht seinen Weg,
findet seinen Weg,
geht seinen Weg.
Geduldig.
Tag für Tag neu.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 25th, 2008
Dankbar für das
was Angst macht?
Dankbar sein für das,
was bedrohlich ist?
Dankbar sein für das,
was Geduld verlangt?
Dankbar sein
für die Augen,
um Leid sehen zu können,
für die Ohren,
um Klagen hören zu können,
für den Mund,
um Ungerechtigkeit anzuprangern,
für die Hände,
um Schwachen zu helfen.
Dankbar sein
für die Fähigkeit, Leid zu empfinden.
Denn wie fühlten wir sonst Glück?
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 23rd, 2008
Auf die Perspektive kommt es an.
Wer nicht Gutes vom Leben erwartet,
der wird Enttäuschung ernten.
Steh dir nicht selbst im Weg.
Wage den Blick
bis an den Horizont deiner Angst.
Das Tröstende ist da.
Verharre nicht.
Das Tröstende lässt dich aufbrechen.
Mach dich auf den Weg.
Das Tröstende kommt dir entgegen.
Auf diese Perspektive kommt es an.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 21st, 2008
Wie tief der Abgrund
auch scheinen mag,
du wirst immer aufgefangen.
aue auf dieses Versprechen
das Haus deines Lebens.
Richte dich in ihm ein.
Und du wirst erkennen,
dass der kommende Tag
seinen Schrecken verlieren wird,
dass du ohne Angst
mutig dein Leben gestalten darfst,
wenn die Zuversicht alles umschließt.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 13th, 2008
Klopft Kummer an deine Tür,
so lass ihn herein.
Es ist besser, sich ihm zu stellen,
als mit der Angst zu leben,
dass er draußen lauert
und dich jederzeit überfallen kann,
wann immer es ihm gefällt.
Öffne dem Kummer die Tür,
denn sein Bruder, der Trost,
ist dann nicht weit.
Er steht dir bei.
Er sorgt sich um dich.
Er stärkt dich.
Er bleibt.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Nov 6th, 2008
Vertrauen:
Wort gegen die Angst.
Halt in der Angst.
Brücke über die Angst.
Weg aus der Angst.
Vertrauen heißt:
Nicht ich richte mich auf,
sondern ich werde aufgerichtet.
Nicht ich habe Mut,
ondern ich werde ermutigt.
Nicht ich führe,
sondern ich werde geführt.
Nicht ich halte,
sondern ich werde gehalten.
Vertrauen ist weniger ein Tun,
sondern vielmehr ein Lassen.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Okt 24th, 2008
Die Angst,
du könntest etwas falsch machen,
tötet jede Idee,
lähmt jeden Gedanken,
verdeckt jede Spur.
Auch wenn nicht alles richtig ist,
auch wenn nicht alles gelingt,
auch wenn nicht alles sinnvoll ist,
verzeih dir deine Fehler,
lebe mit deinen Schwächen,
erlaube dir Irrtümer.
Damit du eines Tages sagen kannst:
Ich habe es versucht.
Trotz alledem.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Sep 25th, 2008
Viele Fragen brauchen eine Antwort:
Wie geht es dir?
Liebst du mich?
Wann kommst du?
Was denkst du?
Gut, dass man sie stellt.
Viele Fragen brauchen keine Antwort.
Brauchst du mich?
Kann ich dir helfen?
Wie kann ich dich trösten?
Wovor hast du Angst?
Gut, dass man sie trotzdem stellt.
Udo Hahn
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Posted in 2.a. Alltagsgedanken on Sep 24th, 2008
Mutig sein:
Die Angst an die Hand nehmen,
mit ihr unterwegs sein,
sie nicht aus den Augen lassen,
sie mit nach Hause nehmen,
immer wissen, wo sie ist.
So wird dir die Angst
keine Angst mehr machen.
So wird die Angst
dich nicht erschöpfen.
So hast du Ruhe
vor deiner Angst.
Udo Hahn
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Posted in 2.b. Freundschaft on Sep 2nd, 2008