Posted in 2.f. Gedichte on Sep 9th, 2008
Wir leben in einer Scheinwelt
Aus Lug Trug Schall und Rauch
Und alles was uns einfällt
Ist das was keiner braucht
Wir leben unser Leben
Und Sterben unsern Tod
Doch nichts von dem wir geben
Hilft uns in der Not
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Posted in 2.f. Gedichte on Sep 9th, 2008
In deinem tiefsten Sein
Bist du allein!
Und ob dich weiche Kinderhände streicheln
Und liebe Stimmen dir das Herz umschmeicheln:
So viele sind Genossen deiner Fahrt,
Doch keiner fragt nach deinem besten Wesen,
Und jeder will dich nur auf seine Art.
Und daß die Liebe dich mit Namen nennt
Und nicht vermag, im tiefsten Grund zu lesen -
Das ist der Schmerz, der in […]
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Posted in 2.f. Gedichte on Sep 7th, 2008
Du mußt dich selber vergessen,
Dann hast du die Ewigkeit;
Du mußt mit dir selber nicht messen,
Sonst bist du der Knecht der Zeit.
Sei nicht der Punkt in der Mitte,
Sonst wird vor dem Kreise dir bang;
Geh’ mit gelassenem Schritte
Den Bogen des Kreises entlang.
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Posted in 2.f. Gedichte on Sep 5th, 2008
Stets, wenn Du Dir denkst,
die Last sei zu schwer,
dann hol Dir vom Himmel
einen Sonnenstrahl her.
Die Strahlen vergolden
die dunkelsten Tage,
erhellen Dein Herz
und vermindern die Plage.
Und wenn grad kein Strahl
durch die Wolken bricht,
dann lächle - und glaub mir:
es strahlt Dein Gesicht!
Unbekannt
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Posted in 2.f. Gedichte on Sep 1st, 2008
Ich hasse es wenn jemand weint,
Ich hasse wenn die Sonne nicht scheint.
Ich hasse Kummer, Trauer und Sorgen,
Und den Gedanken an Morgen.
Ich hasse das Elend dieser Welt,
Ich hasse Menschen mit zu viel Geld.
Ich hasse alle Kriege,
Und meine verlorenen Siege.
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Posted in 2.f. Gedichte on Jul 31st, 2008
Der PC läuft hoch, der Bildschirm leuchtet.
Schnell noch mit Wasser die Lippen befeuchtet.
Der Chat beginnt, die Zeit beginnt zu rennen,
in mir fang ich vor Ungeduld fast an zu brennen.
Das Warten zieht sich noch ein wenig hin,
in wenigen Minuten bin ich mittendrin.
Neuer Name taucht auf, in ihr Profil geschaut.
Jetzt wird erstmal in mir “ihr” Bild aufgebaut.
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Posted in 2.f. Gedichte on Jul 28th, 2008
Gedanken nicht zu fassen,
Vertrautes verlassen,
schwebend in Zeiten,
die Illusionen leiten?
Quälende Fragen,
die sich innerlich jagen,
aus Erfahrung geboren,
sich selbst verloren?
Nachdenken so schwer,
Überlegungen hin und her,
können nicht halten
in solchen Gewalten?
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Posted in 2.f. Gedichte on Jun 19th, 2008
o 2.6. Gedichte - Guckloch
Du
Abschied von einem Freund
Wichtigbläser
Wenn du gehst
Mondlicht
Ratten im Versuchslabor
Regentropfen
Was kostbar ist
Hoffnung
Menschlichkeit
Der alte Kettenhund
Erinnerungen
Abschied
Gedanken jagen
Chatgeflüster
Hass
Lächle
Zeit und Ewigkeit
Allein
Umsonst
(20)
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Posted in 2.f. Gedichte on Jun 6th, 2008
Erinnerungen keimten in ihr auf,
wie das Schicksal nahm seinen Lauf.
Letztes Jahr noch mit Blumen in der Hand,
morgen schon mit Tränen in einem anderem Land.
Wie gerne hätte sie ihn noch mal gesehen,
zu spät, bald schon muss sie gehen.
Eine Nacht noch die Liebe genießen,
lange Zeit werden die Tränen fließen.
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Posted in 2.f. Gedichte on Mai 27th, 2008
Schreib in den Sand, die dich betrüben,
vergiss sie und schlaf drüber ein,
denn was du in den Sand geschrieben,
das wird schon morgen nicht mehr sein.
Schreib in den Fels, was du erfahren
an Freude, Seligkeit und Glück,
denn dieser Fels nach langen Jahren
gibt dir die Inschrift noch zurück.
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