Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Dez 14th, 2009
Glaube und Liebe und Hoffnung
sollen nie aus meinem Herzen weichen.
Dann gehe ich, wohin es soll,
und werde gewiss am Ende sagen:
“Ich habe gelebt.”
Und wenn es kein Stolz
und keine Täuschung ist,
so darf ich wohl sagen,
dass ich in jenen Stunden nach und nach,
durch die Prüfungen meines Lebens,
fester und sicherer geworden bin.
Friedrich Hölderlin
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Dez 5th, 2009
Wer wagt,
durch das Reich der Träume zu schreiten,
gelangt zur Wahrheit.
E.T.A. Hoffmann
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Dez 3rd, 2009
Es ist gut,
sich aus den Verhältnissen herauszulösen,
die einem die Luft nehmen.
Paula Modersohn-Becker
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Dez 1st, 2009
Man muss immer etwas haben,
worauf man sich freut.
Eduard Mörike
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 30th, 2009
Blumen wachsen überall am Wegesrand,
aber nicht jeder kann daraus einen Kranz flechten.
Anastasius Grün
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 22nd, 2009
Ich halte es nicht für das größte Glück,
einen Menschen ganz enträtselt zu haben.
Ein größeres ist es, bei dem, den wir lieben,
immer neue Tiefen zu entdecken,
die uns die Unergründlichkeit
seiner Natur offenbaren.
Christian Morgenstern
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 18th, 2009
Das Geheimnis jeder Macht besteht darin,
zu wissen, dass andere noch feiger sind als wir.
Ludwig Börne
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 15th, 2009
Wie mit den Lebenszeiten, so ist es auch mit den Tagen.
Keiner ist ganz schön, und jeder hat,
wo nicht seine Plage, doch seine Unvollkommenheit,
aber rechne sie zusammen, so kommt eine Summe
Freude und Leben heraus.
Friedrich Hölderlin
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 8th, 2009
Es gibt eine Art, das Leben zu verlängern,
die ganz in unserer Macht steht:
Früh aufstehen, guter zweckmäßiger
Gebrauch der Zeit,
Wählung der besten Mittel zum Endzweck und,
sobald sie gewählt sind, muntere Ausführung.
Georg Christoph Lichtenberg
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Posted in 2.c.a. Deutscher Sprachraum on Nov 5th, 2009
Nur wenige haben den Mut zu schlafen,
wenn sie müde sind.
Die meisten schlafen,
wenn man es von ihnen erwartet.
Theodor Fontane
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